Girls & Ladies Offroadcamp 2026 – Frauenpower auf dem Bike in Mitterteich

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Mitterteich, 08.–09. August 2026 – Zwei Tage prall gefüllt mit Adrenalin, Freude, Gemeinschaft und Empowerment warteten auf die Teilnehmerinnen des Girls & Ladies Offroadcamps. Veranstaltet vom Bayerischen Motorsportverband (BMV) und federführend organisiert von Bernhard Fleischmann (BMV-Präsidium) in Kooperation mit Landestrainer Ralf Schaardt, stand das Camp ganz im Zeichen des Offroad-Zweiradsports für Frauen.

Ein Treffpunkt für 55 Mädchen und Frauen

Das Gelände des MSC Stiftland bildete die Kulisse für 55 Teilnehmerinnen im Alter von 6 bis 99 Jahren, die beim Girls & Ladies Offroadcamp in den Disziplinen Motocross, Enduro und Trial ihre Begeisterung für den Offroadsport teilen konnten. Gemeinsam mit den Trainerinnen waren insgesamt 60 Frauen auf dem Gelände – ein starkes Zeichen für die wachsende Frauenpower im Offroad-Zweiradsport. Im Fokus standen Fahrtechniken, mentale Stärke und der gemeinsame Austausch. Die Teilnehmerinnen wurden je nach Leistungsstand in Gruppen eingeteilt – grundlegende Techniken wie Bremsen, Schalten oder Beschleunigen standen ebenso auf dem Programm wie anspruchsvolle Sektionstrainings mit Sprüngen, Hindernissen und Linienwahl.

Abwechslungsreiches Programm & Workshops

Das Camp bot die Möglichkeit, zwischen Disziplinen zu wechseln und neue Erfahrungen zu sammeln. Ein Schnuppertraining mit E-Trialmaschinen fand in diesem Jahr nicht statt. Stattdessen war die Firma HVR-Bikes mit ihren Elektro-Motorrädern vor Ort und bot den Teilnehmerinnen die Gelegenheit, die Bikes im Gelände zu testen. Ergänzend zu den Fahrtrainings gab es einen praxisnahen Technik-Workshop zu Wartung, kleinen Reparaturen und Reifenwechsel.

Trainerinnen mit Weltklasse-Erfahrung

Ein erfahrenes Trainerinnen-Team unterstützte die Teilnehmerinnen während des gesamten Wochenendes:

  • Heike Petrick – 11-fache Deutsche Enduro-Meisterin, 2-fache Enduro-Europameisterin
  • Maria Franke – MX-WM-Podest, MX Ladies Cup Siegerin, Enduro-Weltmeisterin 2017
  • Tanja Schlosser – Enduro-Europameisterin, MX-WM-Teilnehmerin
  • Jule Steinert – Junioren-Vizeweltmeisterin Trial, Deutsche Trial-Meisterin
  • Kathrin Schulz – BMV/ADAC-Trainerin, aktive Trial-DM-Fahrerin
  • Vanessa Danz – Deutsche Enduro-Meisterin 2023
  • Ralf Schaardt – Landestrainer Enduro, Mentaltrainer Leistungssport

Das Team begegnete jeder Teilnehmerin individuell, mit viel Engagement, Geduld und Leidenschaft.

Gemeinschaft & Austausch

Neben dem intensiven Fahrtraining setzte der Technik-Workshop wichtige praktische Impulse. Themen wie Wartung, kleine Reparaturen und Reifenwechsel gaben den Teilnehmerinnen wertvolles Wissen für den sicheren und selbstständigen Umgang mit ihren Motorrädern. Am Samstagabend trafen sich alle zum gemeinsamen Essen und zu „Benzingesprächen“ – ein echtes Highlight.

Camping-Atmosphäre

Viele Teilnehmerinnen übernachteten direkt am Gelände im Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen. Für mehr Komfort gab es Übernachtungsmöglichkeiten in den umliegenden Ortschaften.

Stimmen aus dem Camp

  • „What a weekend to be alive! Ein Novum – 60 Frauen auf dem Gelände“
  • „Dank an den BMV für dieses großartige Wochenende sowie an die Trainerinnen, die uns von so vielen Seiten abgeholt haben.“
  • „Happy to be part of a wonderful community“
  • „Es war ein unglaublich schönes Wochenende! Ich freu mich so sehr auf das nächste Jahr.“
  • „Wow, starkes Wochenende! So viele Girls und Ladies auf dem Bike, die Stimmung, das Engagement. Es war der pure Wahnsinn. Danke an die Trainerinnen. So viel Hingabe und Leidenschaft für den Sport. Danke für jeden kleinen hilfreichen Tipp und das keine Frage irgendwie seltsam war. Chapeau Coach @rebel_sportcoaching. Durch und durch gelungen.“

Diese Stimmen spiegeln die Begeisterung und das Gemeinschaftsgefühl wider, das das Girls & Ladies Offroadcamp auszeichnet. Hier entstehen Freundschaften, Netzwerke und bleibende Erinnerungen.

Fazit

Das Girls & Ladies Offroadcamp war ein voller Erfolg – sportlich, emotional und gemeinschaftlich. Die inspirierende Atmosphäre, die engagierten Trainerinnen und die motivierten Teilnehmerinnen machen Vorfreude auf eine Neuauflage im nächsten Jahr. Ein Camp, das den Sport, das Selbstbewusstsein und die Gemeinschaft feiert.

Bericht & Foto: Ralf Schaardt

 

 

Bayerische Kart Slalom Meisterschaft 2026 - ein voller Erfolg!

Foto Endlauf Passau

Am letzten Wochenende wurde in Passau um die bayerische Krone im Kart Slalom gefahren. Es waren sehr knappe Entscheidungen in allen Klassen. In der Klasse 1 sicherte sich Lukas Wölfel (MSC Fränkische Schweiz) den ersten Platz vor Lukas Gobig (MSC Marktoberdorf) und Fabian Boronowski (AMC Moosburg). Die MSG Bayerische Wald Hutthurm durfte in der Klasse 2 jubeln, da ihr Fahrer, Leon Windpassinger, schneller als alle anderen fuhr und sich nun Bayerischer Meister 2026 nennen darf. Auf den darauffolgenden Plätzen landeten Jonas Bayer (MC Wasserburg) und Emilia Herrmann (MSC Steingaden). Super unterwegs und fehlerfrei in allen vier Wertungsläufen war Lena Grieser (MSC Lechbruck) und durfte sich somit über den Titel in der Klasse 3 freuen. Lena setzte sich mit einer Gesamtzeit von 02:17,51 vor Leo Hauder (MSC Ohlstadt) und Marco Groß (MSG Bayerischer Wald Hutthurm) durch. In der Klasse vier duelierten sich zwei Veranstaltervereine. Hierbei hatte der Hauzenberger Max Grübl (RC Hauzenberg) am Ende hauchdünn die Nase vor Lukas Endl (MSG Bayerischer Wald Hutthurm) vorne. Extrem knapp verpasste auch Fabienne Gerstner (MSC Marktredwitz) den Titel als Bayerische Meisterin und wurde am Ende Dritte. An allen beiden Tagen waren die Zeiten in der oberen Hälfte der Starterfelder in allen Klassen sehr eng beisammen und das zeigt wie hoch das Niveau in Bayern ist. Im Grande Finale, in der Klasse 5, war alles Spitz auf Knopf. Die ersten drei fuhren fast identische Zeiten. Aber am Ende gibt es immer einen Sieger und dieser hieß Louis Sebald (MSC Auerbach). Bayerischer Vize Meister wurde Milan Paluska (AMC Moosburg) und das Treppchen komplementierte Jonah Günther (MSC Marktredwitz). 
Somit steht auch das TEAM BAYERN für den dmsj Endlauf 2026 fest und es wird versucht viele Titel nach Bayern zu holen.

Der Bayerische Motorsport bedankt sich vor allem bei den Veranstaltervereinen MSG Bayerischer Wald Hutthrum, AC Aicha v. Wald, MS Bayerwald Eging, MSC Freyung, RC Hauzenberg, MSC Ortenburg, MSC Röhrnbach, ASC Tiefenbach und dem MTC Waldkirchen. Es war eine großartige Veranstaltung und einer Bayerischen Meisterschaft mehr als würdig. Außerdem gilt ein Riesendank der Fam. Poschinger, allen Helfern, den Eltern, den Trainern und vor allem allen Sportlern.

 

Das Endergebnis finden Sie hier!

 

 

Automobilslalom Schweinfurt 2

Nach zwei Jahren Corona-Pause veranstaltete der AC Schweinfurt am 26. Mai wieder einen Automobilslalom im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Schlüsselfeld. Die Veranstaltung hatte vier Prädikatswertungen unter anderem den DMSB Slalom Cup Süd-Ost sowie die Bayerische Slalom Meisterschaft. Somit gehörten Fahrer aus ganz Bayern und den anliegenden Bundesländern zum Teilnehmerfeld.

Vor der Corona-Pandemie war die Veranstaltung mit 120 Fahrern noch ausgebucht, am diesjährigen Vatertag gingen leider nur 75 Teilnehmer an den Start.

Gefahren wurde auf dem Handlingskurs des ADAC, der auch durch seine Berg- und Talfahrten die Fränkische Nordschleife genannt wird. Ein Trainings- und zwei Wertungsläufe, mit je zwei Runden á 800 Meter standen auf dem Programm.

Das Wetter meinte es gut und es gab für die rund 200 Zuschauer, wie in der Vergangenheit spannende Wettfahrten, die zum Teil mit wenigen Hundertstelsekunden Unterschied entschieden wurden.

Den Gruppensieg in der Klasse G seriennahe Fahrzeuge holte sich Andreas Kramer auf BMW M3.

In der Gruppe F, für verbesserte Serienfahrzeuge nach StVZO, kam es zu einem spannenden Dreikampf des Schweinfurter Vater-Sohn-Duells zwischen Robert und Markus Firsching auf dem BMW 320is und Benedikt Siegel mit seinem Honda S 2000. Nach dem Siegel im ersten Wertungslauf mit 1:14,82 Minuten die Tagesbestzeit vorgelegt hatte, gab es im zweiten Lauf ein Problem mit der Bremse und er musste kurz in den Notausgang ausweichen. Dabei verlor er rund fünf Sekunden. Am Ende reichte es für ihn noch zu Platz drei in der Klasse F10 und den zehnten Platz im Gesamtergebnis. Markus Firsching gewann die Klasse F10 und Gruppe F vor seinem Vater. Der älteste Fahrer war Erich Weghorn mit 75 Jahren. Er fuhr in der Klasse F8 auf mit Rang drei einen respektablen Podestplatz ein.

Die Klasse H verbesserte Fahrzeuge wurde von den Klassiker Ford Escort MK2 mit Thomas Escher und Robert Stangl Opel Kadett C Coupe bestimmt, sie zeigten dem BMW e92 M3 GT2 von Junior und Senior Graßmann das man auf diesem engen Kurs schnell sein kann. Thomas Escher gewann die Klasse H14 und Gruppe H.

In der Klasse FS Freestyle ging der Sieg nach Südbaden. Dieter Gerber siegte auf einem NSU Prinz vor dem Schweinfurter Dietmar Seufert auf einem Peugeot 306 S16. Platz drei ging an Siegfried Pechtl mit einem Lotus Elise.

Der Gesamtsieg ging mit 2:30,06 Minuten an Thomas Escher, mit zwölf Hundertstelsekunden Vorsprung vor dem Nachwuchsfahrer des AC Schweinfurt Markus Firsching. Robert Firsching sicherte sich den dritten Platz.

Automobilslalom Schweinfurt 1

Der AC Schweinfurt erhielt von Teilnehmern und Besuchern viel Lob für die tolle Veranstaltung und hofft 2023 wieder auf ein volles Starterfeld.

Zu den Ergebnissen

 

 

 

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