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Der BMV Verbandstag wird 2026 wieder im NH Hotel in Ingolstadt am 18. April stattfinden.

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Bei der Siegerehrung zur Gesamtwertung der Jugend deutschen Trialmeisterschaft wehten gleich 4 BMV-Flaggen. Die 4 Läufe wurde an 2 Wochenenden in Großheubach im August und in Kerzenheim am 11./12.10.2025 ausgetragen.
Allen voran Marco Laure, jüngster der deutschen Jugend Trialmeisterschaft mit 14 Jahren, dominierte er die Königsklasse in der Jugend mit 4 von 4 Tagessiegen. Als klarer Titelfavorit ging er an den Start und bestätigte seine Leistung souverän.
Mit 2 zweiten, einem dritten und einem fünften Platz sicherte sich Tobias Janitschke den Vizetitel. Als Aufsteiger und Titelsieger 2024 aus dem Deutschen Jugend Trial Cup konnte er sein fahrerisches Niveau so extrem steigern, dass er schon gleich in der ersten Saison den Vizetitel in der Königsklasse sicherte.
Das Podest komplettierte Lennox Schlosser vom ADAC Pfalz. Dass die Arbeit des Leistungskaders des BMV Früchte trägt ist auch ganz klar daran zu erkennen, dass 7 von 18 Fahrer aus Bayern stammen. Joscha Unser und Nino Stadler belegten Platz 5 und 6.
Auch im Deutschen Jugend Trial Cup stand ganz oben ein BMVler. Moritz Loibl reiste zu den Läufen 3 und 4 als zweiter in der Tabelle an. Mit seinen 2 starken Tagessiegen in Kerzenheim konnte er seinen Konkurrenten Amaro Smith auf Platz 2 verweisen und sich als Sieger feiern lassen. Paul Holzapfel (Württemberg) wurde Dritter.
Magdalena Hubner wurde beste Dame des gesamten Starterfeldes. Sie sammelte wertvolle Erfahrung in den sehr schweren Sektionen und zeigte, dass sie sich nicht vor der Jungs verstecken braucht.
5 Fahrer in den Top 10 beim Deutschen Jugend Trial Pokal zeugen von einem super Niveau unserer Nachwuchsfahrer. Allen voran Lorenz Frombeck, der
mit Platz 3 in der Gesamtwertung eine Medallie entgegennehmen durfte, gefolgt von Lenny Piegler auf Platz 4, Noah Thanner (6), Julian Frank (7) und Luca Uhlig (9).
Fast all diese Starten standen bei mindestens einem Lauf auf dem Podest ihrer Klasse.

 

Text: Kathrin Schulz

Bild: Mona Pekarek (TRIALSPORT)

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Im ADAC Fahrsicherheitszentrum Grammetal fand am 18./19.10.2025 die Deutsche Kartslalom-Meisterschaft erstmals mit Elektro-Karts statt. Dazu waren die engagierten Mitarbeiter von sms engineering aus Cadolzburg mit vier nagelneuen Revo SL Slalom-Karts angereist, die mit BEBA Reifen ausgestattet wurden. Ebenfalls im LKW hatten sie zwei umgebaute Inklusions-E-Karts, denn am Samstag fand parallel die inklusive Deutsche E-Kart-Slalom-Meisterschaft statt.

Auf dem vom Schiedsgericht großzügig gebauten Parcours der DKSM begannen am Samstagmorgen die ersten Teilnehmer bei einstelligen Temperaturen und leicht feuchter Stecke, der Wettergott meinte es jedoch gut mit den rund 250 Kartfahrerinnen und Kartfahrern aus ganz Deutschland, es blieb am gesamten Wochenende trocken. Ab und zu zeigte sich die Sonne und auch der Wind verschonte Teilnehmer, Helfer und Zuschauer weitestgehend. Für das gemütliche Ambiente sorgten komfortable Pagodenzelte mit Holzboden, Tischen und Bänken, in denen es sich Teilnehmer, Betreuer und Fans der 16 Bundesländer und der Verbände ACV e.V., DMV e.V. und der ADAC Regionalclubs gemütlich machen konnten.

Direkt nebenan auf dem Kreisel fand am Samstag das Finale der iDKSM und der Trophy statt. In fünf deutschlandweiten Vorläufen hatten sich 26 Teilnehmer in den DM-Klassen Rookie, Pro und bei der inklusiven E-Kart-Slalom-Trophy qualifiziert. Nach mehreren Trainingsrunden und zwei Wertungsläufen konnte sich Oliver Luxa den Titel inklusiver Deutscher Kartslalom-Meister bei den Rookies sichern. Bei den Pros sicherte sich Lotta Sophie Kowalzik den Siegerkranz. Trophy-Sieger wurde Patrick Pick. Zusätzlich zu den dmsj Medaillen gab es Gutscheine der Fa. Helmade zu gewinnen. Für die gemeinsame Siegerehrung der DKSM und der iDKSM wurde eine Bühne mit barrierefreiem Zugang und Siegeraufstellern statt eines Treppchens aufgebaut. Alle Platzierungen der iDKSM findet man unter www.unitedindreams.de.

Ein besonderes Highlight war die neue eSports Lounge im FSZ Grammetal, in der jeder Teilnehmer eine Viertelstunde SimRacing in den Simulatoren erleben durfte. Ein Coach des Herstellers Race-Room und der Ehrenamt-Nachwuchs des „dmsj VolunTeams“ betreuten die Interessenten sehr gut und konnten fast jede Rennstrecke der Welt virtuell befahren lassen. Als zweites Highlight am Sonntag konnten Interessierte Proberunden mit dem Inklusions-Kart drehen, um selbst zu „erfahren“, wie man mit zwei Joysticks um die Pylonen driften kann. Von diesem Angebot wurde rege Gebrauch gemacht, die Trainer von „United in Dreams“ hatten den ganzen Tag „volles Haus“.

Die Deutschen Kartslalom-Meister 2025 erhielten bei den feierlichen Ehrungen Siegerkränze, dmsj Medaillen und je einen Satz BEBA Reifen sowie Gutscheine für die GTC. Die Meister sind:

K1 – Vin Lemmer (Hessen)

K2 – Finn Hornung (Baden-Württemberg)

K3 – Timo Gobig (Bayern)

K4 – Leon Helfert (Bayern)

K5 – Kevin Zinth (Baden-Württemberg)

In der Bundesland-Mannschaftswertung siegte Bayern vor Rheinland-Pfalz, Dritter wurde die hessische Mannschaft. Bei der Mannschaftswertung der ADAC Regionalclubs hatte der ADAC Südbayern die Nase vorn, dahinter platzierten sich der ADAC Nordbaden und der ADAC Nordrhein. Alle Ergebnisse der DKSM findet man im Archiv.

Insgesamt rund 80 Mitglieder aus den Ortsclubs des ADAC Hessen-Thüringen e.V. sorgten als Orga-Personal, Streckenposten, Kart-Techniker, Trainer, Zeitnehmer, Sprecher und in weiteren Funktionen dafür, dass dieses „Kartslalom-Event hoch zwei“ reibungslos und erfolgreich „über die Bühne“ ging. Vielen Dank dafür!

Fotos: Steve Bauerschmidt

 

Dinkel Teufel Brunn Presse by Sascha Drrenbcher 1

Am vergangenen Samstag feierte der MSC Fränkische Schweiz e.V. im ADAC mit „50 Jahre Rallyesport in Hollfeld“ ein kleines Jubiläum. Durch ein paar wenige Unterbrechungen, unter anderem wegen Corona, wurde am vergangenen Samstag die nunmehr 44. ADAC Stäubli Rallye Fränkische Schweiz ausgetragen.

Bei trockenem Herbstwetter gingen ab 11.31 Uhr insgesamt 83 Teams aus 11 bundesdeutschen Ländern, Österreich, Schweiz und Frankreich auf die 208 Kilometer lange Strecke, um die Titel in der Nordbayerischen- und Südbayerischen-ADAC-Rallyemeisterschaft sowie in der Bayerischen Rallyemeisterschaft zu vergeben.

Über Sieg oder Niederlage entscheiden die drei verschiedenen Strecken, sogenannte Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal auf Bestzeit befahren wurden. Los ging es kurz vor Mittag mit der zehn Kilometer langen Traditionsstrecke von der Stüchter Höhe über Brunn und Hohenpölz in Richtung Kotzendorf (Markt Heiligenstadt und Gemeinde Königsfeld, Landkreis Bamberg). Bereits hier ließen die Abonnementssieger Dominik Dinkel (Wonsees) und Michael Teufel (Bayreuth) mit einem gemieteten Renault Clio Rally3 keine Zweifel über ihren Siegeswillen aufkommen, sie versetzten die riesige Zuschauerkulisse in Brunn ins Staunen und sie distanzierten die Mitbewerber um elf Sekunden und mehr.

Die Strecken zwischen den Wertungsprüfungen sind im fließenden Straßenverkehr integriert und so ging es über Hollfeld und Wonsees nach Schirradorf, wo die in Details modifizierte Wertungsprüfung zwei zwischen Schirradorf, Zedersitz, Feulersdorf und Krögelstein (Markt Wonsees und Stadt Hollfeld, Landkreise Kulmbach und Bayreuth) mit einer Länge von elf Kilometern auf die Rallyeteams wartete. Auch diese Bestzeit ging an Dominik Dinkel und Michael Teufel, mit der erneut zweitbesten Zeit manifestierten die für den MSC Fränkische Schweiz startenden Sebastian Schmidt (Obernsees) mit Copilotin Nina Uttenreuther (Lauf a.d. Pegnitz) auf Mitsubishi Lancer Evo 9 Platz zwei im Gesamtklassement.

Die nun folgende Wertungsprüfung drei war völlig neu konzipiert. Nach mehr als 15 Jahren wurde den Teilnehmern erstmal wieder ein Rundkurs zwischen Seubersdorf, Zultenberg, Neudorf und Modschiedel (Stadt Weismain und Markt Kasendorf, Landkreise Lichtenfels und Kulmbach) angeboten. Das war die längste Strecke, die bei dieser Veranstaltung jemals auf dem Programm stand. Wie zu erwarten ging auch hier kein Weg an Dinkel und Teufel vorbei, nach einem kleinen Fahrfehler von Schmidt/Uttenreuther kamen mit der zweitschnellsten Zeit John Macht (Gefrees) mit Beifahrer Tobias Glatzel (Ulm) auf Mitsubishi Lancer Evo 6 etwas näher.

Nun führte der Weg zurück nach Hollfeld zur 30-minütigen Pause im Industriegebiet Süd mit der anschließenden Möglichkeit die Räder zu wechseln.

Ab 15 Uhr ging es dann wieder auf Bestzeitenjagd, Dominik Dinkel und Michael Teufel gewannen auch die Wertungsprüfungen vier und fünf, währenddessen Patrick Dinkel und Anna Hinrichs (Rossach) immer besser in Fahrt kamen mit dem Mitsubishi Evo 6 und auch noch Anspruch auf einen Podestplatz im Gesamtklassement erhoben.

Ganz am Ende der Rallye ließen es Dinkel/Teufel etwas gemächlicher angehen und siegten mit mehr als 30 Sekunden Vorsprung, währenddessen John Macht/Tobias Glatzel auf dem langen Rundkurs alles auf eine Karte setzten und mit dieser Bestzeit noch auf Platz zwei im Gesamtklassement vorfahren konnten. Mit nur 0,9 Sekunden Rückstand kamen am Ende Sebastian Schmidt und Nina Uttenreuther auf Platz drei, die Freude war dennoch riesig, denn sie konnten sich damit als Bayerische Rallyemeister 2025 feiern lassen.

Auf Platz vier der Gesamtwertung kamen schließlich Patrick Dinkel und Anna Hinrichs vor dem wie entfesselt fahrenden Toni Bayer (Obernsees) und Dominik Buß (Marktleugast) auf BMW 323ti, die damit ihr jemals bestes Ergebnis bei ihrer Heimrallye erzielten.

Nachdem die komplette Veranstaltung präzise und minutengenau ohne größere Zwischenfälle verlief, konnte in der Hollfelder Stadthalle mit der Siegerehrung begonnen werden.

Rallyeleiter Uwe Jentsch bedankte für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Behörden, Kommunen, den Sponsoren und vor allem bei Bürgermeister Hartmut Stern und der Stadt Hollfeld, bei den Anwohnern für ihr Verständnis und bei 400 ehrenamtlichen Sportwarten.

Pressebericht von Michael Bayer

Foto Sascha Dörrenbacher

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